Muay thai

Diese Sportart ohne Waffen ist von der bewaffneten Kriegskunst Krabi Krabong abgeleitet, sehr aggressiv und bedarf einer guten Kondition des Körpers durch ausgiebiges Training. Gekämpft wird normalerweise in einem Ring nach westlicher Art und mit Box-Handschuhen. Auch sonst ist die Art des Kampfes ähnlich dem modernen westlichen Boxen.

Tatsächlich wurde die westliche Art des Boxens durch Muay Thai beeinflusst (und nicht umgekehrt).
Der Hauptunterschied ist, dass der Kämpfer „Nak Muay“ nicht nur seine Fäuste benutzt, sondern ebenso seine Füße, Schienbeine, Knie, Ellbogen und in der traditionellen Gangart sogar den Kopf einsetzt.
Als mögliches Angriffsziel gelten alle Körperteile des Gegners mit Ausnahme der Leisten. Nur die Fäuste sind mit Handschuhen geschützt.

Außerdem ist die Thai-Art mit rituellen und spirituellen Zeremonien verknüpft.
So gehört neben dem „Wai Khru“ (=die Angst aus dem Herzen verjagen), das zum Beginn einer Runde den Lehrern und der Schule Respekt bezeugt, auch der rituelle Tanz „Ram Muay“ zum Geschehen.

Damit erreicht der sonst eher brutale Sport eine Note von Eleganz. Muay Thai gehört zu den hervorragendsten Kampfkünsten überhaupt und gewinnt zunehmend weltweite Anerkennung als der führende Ring-Sport. Keine andere Sportart erreicht die Kampffähigkeiten und -mittel des professionellen Muay Thai.

Ewald Enzinger

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